Mias Blogadventkalender 2018 – Weihnachten und andere Monsta

Wieder darf ich dabei sein bei Mias Blog-Adventskalender, eine Geschichte in 24 Adventstürchen von verschiedenen Autorinnen. Was bisher geschah könnt ihr nachlesen bei Hedda (www.hedda-lenz-blog.de)

Was zuletzt geschah

Heddas 19. Türchen endete mit den Sätzen:

Auf einmal ertönte ein gellender Schrei. „Ich hab’s, ich hab’s, ich hab’s! Natürlich! Wie doof sind wir eigentlich, da hätten wir längst darauf kommen können. Rasch-nach- Hau-se- kom-men – das sind die sechs Silben, die wir gesucht haben. Manieren auftauen – das ist nur der Code für rasch nach Hause kommen.“

Und hier ist nun meine Fortsetzung zum Türchen Nummer 20:

Alle schauten erschrocken auf Mia, aus deren Mund der aufgeregte Schrei gekommen war zusammen mit einer dampfenden weißen Wolke aus Mia-Atem. „Los – kommt!“ Sie zerrte ungeduldig an der strubbeligen Schopftolle von Monsta, der sich gar nicht so schnell aufrappeln konnte und prompt mit dem felligen Gesicht voran in den Schnee gerissen wurde, rannte los und immer weiter, klopfte Scrabbie mit Schwung im Vorbeirasen auf den Hinterkopf, dem daraufhin der Holz-Käfer aus der Hand mitten auf Max Bauch geschleudert wurde. „Jetzt sitzt nicht rum und kommt endlich“, schrie Mia und rannte weiter wie vom Blitz geölt.

„Ja worauf wartet ihr noch“, rief jetzt auch Max so laut er in diesem Moment konnte mit leicht gepresster Stimme, denn er erholte sich noch von dem Käfer-Einschlag in seine Magengegend, „wir müssen hinter Mia her. Sonst verlieren wir uns wieder und alles geht von vorne los.“ Alle rappelten sich auf und so jagten sie hinter Mia her. Die stand bereits wieder und zwar ganz am Ende der langen Sackgasse – oder besser gesagt: ganz am ANFANG, bei Hausnummer 1.

Eine Straße mit 24 Haustüren

Rasch nach hause kommen – Mensch Leute! Unsere Straße hat genau 24 Haustüren!“ Die anderen schauten sie verständnislos an. Dann hellte sich Monstas Gesicht auf, soweit man das unter seinem Fell erkennen konnte, und das konnten seine Freunde: „Du meinst … die Lösung lag praktisch die ganze Zeit … vor unserer Haustür?“

Mia zeigte auf die bunte Tür von Nummer 1 und mit ihrem Zeigefinger stieß sie dabei aufgeregt viele kleine Löcher Richtung Tür in die Luft. „Schaut doch mal genau hin! Was seht ihr? Na?“ Alle schwiegen eine Weile. Monsta regte sich als Erster: „Da …. ist so was wie … eine Eieruhr!“ Jetzt schrie er fast. „Helga Hektik!“ Nun sahen es auch die anderen und langsam kam Bewegung in die kleine Gruppe der ungleichen Freunde, die diese unglaublichen Adventsereignisse noch mehr zusammengeschweißt hatte als alles zuvor. Max was schon am Türchen nebenan. Es war die Nr. 21 (in dieser Straße hatte vieles seine Ordnung, die Hausnummern gehörten jedoch nicht dazu).

Und hier . . .

Ob es turbulent oder besinnlich weitergeht, erfahrt ihr bei Hedda (www.hedda-lenz-blog.de)